Doch wie funktioniert der A/U/F-Recycling-Kreislauf? Was unterscheidet den geschlossenen A/U/F-Wertstoffkreislauf von früheren Maßnahmen?

Der vom A/U/F initiierte Recycling-Kreislauf ist werk- und wertstoffgerecht. Alt-Aluminium wird bundesweit gesammelt, in Shreddern zerkleinert und von Fremdanteilen gesäubert. Im Schmelzwerk wird das Material eingeschmolzen und zu Pressbolzen gegossen, die dann zu Strangpressprofilen auf der identischen Qualitätsstufe des Ausgangsmaterials weiterverarbeitet werden.

Der Recyclingpartner des A/U/F , die Firma Kural GmbH trennt hier Metall und nichtmetallische Werkstoffe. Die Kural GmbH in Dormagen als Recycling-Unternehmen arbeitet mit einem speziell entwickelten Verfahren, das Aluminium so trennt, dass stärkende Faktoren wie Edelstahl, Eisen, Zinkgussteile, Kupferleisten und Kunststoff selektiert werden. Seit über 3 Jahrzehnten arbeitet die Firma Kural GmbH in ihrer Firmengruppe an dieser Aufgabe. Das heute eingesetzte Trennverfahren garantiert, dass das Material nach entsprechender Bearbeitung bei deutschen und europäischen Gießereien wieder zu Al-Mg-Si-0,5 Pressbolzen umgeschmolzen und in Presswerken zu Profilen gepresst werden kann.

Mittlerweile haben mehr als 1300 Metallbau-Betriebe in ganz Deutschland einen Antrag gestellt, aktiv am flächendeckenden A/U/F-Wertstoffkreislauf teilzunehmen. Der Anteil an umweltfreundlichem Recycling-Aluminium wurde seit Gründung der Initiative jährlich erhöht. Mit gezielter Aufklärungsarbeit will die A/U/F Vorbehalte der Entscheider über Bauprodukte gegen den wertvollen und ökologisch verträglichen Werkstoff Aluminium weiter abbauen. Zur aktiven Mitarbeit wird jeder Aluminium-Verarbeiter aufgefordert.