Recyclingpotenzial von Aluminium werde unterschätzt

Berlin. Der Recyclingspezialist und Umweltdienstleister ALBA Group und der A|U|F e.V. wollen künftig eng zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck haben sie eine Partnerschaft begründet, die sich besonders die Erhöhung des Anteils an Sekundärrohstoffen am Aluminiumverbrauch zum Ziel gesetzt hat.

Die ALBA Group, einer der führenden Rohstoffversorger weltweit, bereitet Alu-Schrotte in ihren Anlagen nach höchsten technologischen Standards auf. Dabei entstehen hochwertige Fraktionen, die in den Schmelzwerken weiterverarbeitet werden.

„Der Bedarf an Aluminium hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt“, so Walter Lonsinger, Vorstand von A|U|F. „Umso wichtiger ist es deshalb, die Sekundärproduktion zu stärken und Rohstoffe aus Altmaterialien zurückzugewinnen. Wir freuen uns, mit der ALBA Group einen ausgewiesenen Experten für die Wiederaufbereitung von Schrotten an unserer Seite zu haben.“ „Der Wertstoffkreislauf des A|U|F gehört zu den nachhaltigsten Recyclingprozessen in der deutschen Wirtschaft“, sagt Thorsten Greb, stellvertretender Leiter Stahl und Metall der ALBA Group. „Gemeinsam kommen wir unserem Ziel, den Kreislauf mittels intelligenter Wertschöpfung vollständig zu schließen, sehr viel näher.“

Aluminium ist der wichtigste Leichtbaustoff und nach Stahl das zweitwichtigste Gebrauchsmaterial. Es zeichnet sich durch hervorragende Recyclingeigenschaften aus, da es sich ohne jeden Qualitätsverlust beliebig oft wiederverwenden lässt. Die Primärgewinnung von Aluminium ist ökonomisch, energetisch und ökologisch aufwändig. Während bei der Neuproduktion pro gewonnenem Kilogramm Aluminium 14 Kilogramm CO2 frei werden, ist es beim Recycling nur 0,7 Kilogramm CO2. Gegenüber der Primärproduktion spart Recycling zudem rund 95 Prozent Energie ein.