A|U|F

    Ein geschlossener Wertstoffkreislauf:

    Der vom A|U|F initiierte Recyclingkreislauf für Aluminium garantiert, dass aus Altmaterial wieder hochwertige Aluminiumprofile hergestellt werden. In entsprechenden Vereinbarungen sind Produktverantwortungen sowie Rücknahme- und Rückgabepflichten der beteiligten Unternehmen genau festgelegt. Das interessierte Unternehmen stellt bei A|U|F einen Mitgliedsantrag und verpflichtet sich bei der Aufnahme als Mitglied, die Satzung des A|U|F in vollem Umfang zu unterstützen. Die nachweisliche Teilnahme am Wertstoffkreislauf wird durch ein Zertifikat bestätigt, das jährlich neu ausgestellt wird.


    Und so wird der geschlossene Materialkreislauf sichergestellt:

    • A|U|F hat mit mehreren Recyclingunternehmen (Sammelunternehmen) Verträge abgeschlossen. Diese haben sich verpflichtet, die anfallenden Verarbeitungsschrotte, Profilreste und ausgebaute alte Elemente von denA|U|F-Mitgliedern zu marktgerechten Preisen aufzukaufen. Diese Wertstoffe werden wieder dem Produktbezogenen Recycling Prozess zugeführt, indem sie umweltfreundlich sortiert, aufbereitet und in entsprechender Qualität an deutsche bzw. europäische Gießereien/Halbzeugwerke geliefert werden, die daraus wieder Aluminiumpressbolzen herstellen,  Ein Export außerhalb Europas ist nicht erlaubt.
    • Die Pressbolzen werden  an Extrusionswerke geliefert, von denen die Systempartner bzw. die Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden ihre Aluminiumprofile beziehen.

    Damit ist gewährleistet, dass die von den Mitgliedern des A|U|F e.V. zur Verfügung gestellten, gesammelten und aufbereiteten Aluminiummaterialien dem Produktbezogenen Recycling Prozess zugeführt werden. Damit erfüllen die Mitglieder des A|U|F die Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des Ressourceneffizienzprogrammes der Bundesregierung.

    Die Mitglieder und die  zertifizierten Sammelpartner von A|U|F stehen als Garanten des A|U|F. Es wird sichergestellt, dass das bereits be- oder verarbeitete Aluminium aus dem Fenster- und Fassadenbau fachgerecht in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt wird. Es ist heute mit dem entsprechenden Equipment und Wissen technisch sehr gut möglich, Aluminiumschrotte, die Anhaftungen aufweisen, zu sortenreinen Materialien aufzubereiten und die unterschiedlichen Sorten einem einwandfreien Recycling zuzuführen. Heute erlauben vielstufige Bearbeitungsverfahren, dass aus bis zu 96% des zurückgeführten Materials wieder Neumaterial wird. Der verbleibende Rest wird nach neuer Analyse in andere Wertstoffkreisläufe eingebracht.

    An dieser Stelle eine wichtige Anmerkung zu den Kosten:

    In der Kalkulation eines jeden Unternehmens spielen Entsorgungskosten und Verkaufserlöse der Produktionsreste bzw. Aluminiumschrotte eine zunehmend steigende Rolle. Und hier kommt ein Grundsatz des A|U|F zum Tragen: Ökologie und Ökonomie schließen sich nicht aus. Vergütungen, die sich am Marktpreis orientieren, sind garantiert.

     

     

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