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Aluminiumrecycling: A|U|F auf der ALUMINIUM 2016 und BAU 2017

A|U|F: Recyclingquote von Alu-Altmaterial aus dem Hochbau steigt

Frankfurt, 3. November 2016 – Die Recycling-Initiative A|U|F sorgt mit stetigem Erfolg für einen nachhaltigen Wertstoffkreislauf von Aluminiumschrotten aus der Fertigung von Bauelementen und insbesondere durch die Rücknahme von ausgebauten Fassadenelementen, Fenstern und Türen, die im Kreislauf wieder zum Einsatz im Hochbau kommen. Aus alten Alu-Fenster/Türen/Fassaden werden damit wieder neue nachhaltige Produkte. Während der ALUMINIUM 2016 (29.11.-1.12.2016 in Düsseldorf) und der BAU 2017 (16.1. – 21.1.2017 in München) wird A|U|F-Vorstand Walter Lonsinger zahlreiche Gespräche mit Herstellern und Verarbeitern führen, um die Initiative weiter publik zu machen.

In der Initiative A|U|F e.V. – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau – engagieren sich über 170 führende Unternehmen für eine ressourcenschonende Wiederverwertung von Altschrotten aus Fenstern, Türen und Fassaden: Bereits ein Viertel dieser wertvollen Aluminiumschrotte werden im geschlossenen und überwachten A|U|F-System gesammelt und wieder zu neuen Profilen für Fenster und Fassaden verarbeitet. Die A|U|F e.V. hat die aktuellen Stoff- und Mengenströme von Aluminium-Altmaterial aus dem Bereich Fenster, Türen, Tore, Wintergärten und Fassaden untersucht. Zur ALUMINIUM 2016 werden die wesentlichen Ergebnisse präsentiert.

Recyclingquote von Alu-Altmaterial aus dem Hochbaubereich steigt kontinuierlich

Im deutschen Bausektor fallen jährlich etwa 93.000 Tonnen ausgedienter Aluminium-Elemente und Produktionsschrotte an. A|U|F rechnet damit, dass die Gesamtmenge von Alu-Altmaterial aus dem Hochbaubereich pro Jahr um etwas mehr als vier Prozent steigen und sich damit bis 2026 etwa verdoppeln wird. „Es kommt jetzt darauf an, einen möglichst großen Anteil an dieser Menge in den geschlossenen Wertstoffkreislauf zu integrieren,“ erklärte A|U|F-Vorstand Walter Lonsinger, „nur im geschlossenen Wertstoffkreislauf erzielen wir den optimalen ökologischen Footprint für unsere Produkte.“

In der Broschüre „Bilanzen - Märkte - Potenziale“ wurden die wesentlichen Ergebnisse der Studie zusammengefasst und veröffentlicht. Die Broschüre und weitere Informationen zum Thema erhalten Besucher der ALUMINIUM 2016 am Stand 11 in Halle I01, auf der BAU ist die A|U|F auf dem Stand C4, Stand 507 vertreten.

Im Dialog mit der Politik

Die Arbeit des AIUIF stößt in der Politik auf starkes Interesse. Eine überraschend hohe Zahl von Bundestagsabgeordneten wünscht weitere Informationen zum nachhaltigen Recycling von Aluminiumschrotten aus dem Baubereich. Der AIUIF hatte unlängst rund 230 MdBs, in deren Wahlkreis Mitgliedsunternehmen tätig sind, angeschrieben und den Dialog angestoßen. Zu den ersten Treffen zählt ein Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil in Isenbüttel (Niedersachsen) bei der Firma Daenicke Stahlbau. Weitere Gespräche, darunter mit den MdBs Stephan Albani und Michael Brand, sind vereinbart oder in Vorbereitung. Für den A|U|F ist der persönliche Dialog mit den Politikern ein wichtiges Instrument, um die Chancen und Potentiale einer nachhaltigen Ressourcen- und Umweltpolitik zu erörtern. Für die Mitgliedsunternehmen des A|U|F bieten die Gespräche hervorragende Möglichkeiten, ihre Tätigkeiten vorzustellen und Standortfragen zu erörtern.

Hintergrundinfo zur A|U|F

Die Initiative A|U|F e.V. ist ein Verband deutscher und europäischer Unternehmen, der sich der umweltgerechten, energie-effizienten und ressourcenschonenden Wiederverwertung von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium widmet. Ziel der Verbandsarbeit ist die Schaffung eines geschlossenen Wertstoffkreislaufes für Aluminiumprofile und Aluminiumbauteile aus dem Hochbaubereich und aus der Produktion.

Die Mitglieder des Vereins verpflichten sich, verarbeitete Aluminiumbauteile nach Ende ihres Lebenszyklus einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zuzuführen. Über Partnerunternehmen werden wiederverwertbare Bauteile gesammelt, innovativ aufbereitet und den Schmelzbetrieben zugeführt.

Das zurückgewonnene Sekundäraluminium ist Ausgangsbasis für neue Qualitätsprofile, die erneut zu Fenstern, Türen und Fassaden verarbeitet werden. A|U|F achtet streng auf einen geschlossenen Wertstoffkreislauf, nicht umweltgerechtes Downsizing wird vermieden und der Abfluss von hochwertigen Ressourcen aus dem europäischen Wirtschaftsraum unterbunden. Der Verband erfüllt damit vorbildlich die Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des Ressourceneffizienzprogramms der Bundesregierung. Durch die Aktivitäten des A|U|F werden in Deutschland pro Jahr mehr als 200.000 Tonnen CO2 eingespart.

A|U|F e.V., Walter-Kolb-Straße 1-7, 60594 Frankfurt am Main, Tel. +49 (0)69 955054-0, Fax +49 (0)69 955054-11, info(at)a-u-f.com, www.a-u-f.com