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Mitgliederversammlung 2015 des A|U|F e.V.

Frankfurt, 26. Oktober 2015 – In seiner 5. Mitglieder-versammlung hat der A|U|F e.V. am 21. September in Frankfurt am Main wesentliche Weichen für die Zukunft der Aluminium-Recyclinginitiative gestellt. Sichtbares Zeichen für eine detaillierte Strategie, die erst einmal bis ins Jahr 2020 reicht, ist das überarbeitete A|U|F-Logo.

Im Rückblick auf die Arbeit der letzten zwölf Monate berichtete Walter Lonsinger, der Vorsitzende des A|U|F e.V., über umfangreiche Aktivitäten. Mit der Teilnahme an Fachgesprächen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurden die Ziele des Vereins wirkungsvoll in politischen Gremien präsentiert. „Ich konnte die Aktivitäten des A|U|F anlässlich von zwei Runden Tischen vorstellen, die sich mit Ressourceneffizienz und Nachhaltigem Bauen befassten – bei solchen Gelegenheiten werden Grundlagen für politische Entscheidungen gesammelt“, so Lonsinger.

Ein Messebesuch beim Deutschen Abbruchverband e.V. oder auch die Teilnahme am Forum „Cradle2Cradle“ brachten wichtige Erkenntnisse für die Strategie des Vereins bis zum Jahr 2020. „Die Vernetzung unserer Ziele mit anderen Organisationen und die Präsenz in politischen Gremien sind wichtig für eine erfolgreiche Arbeit“, betonte der A|U|F-Vorsitzende.

Selbstverständlich bleiben auch weiterhin die Gewinnung neuer Mitglieder, die Steigerung der Schrottmengen und die Verbesserung der Abläufe beim Sammeln der Aluminiumschrotte im Mittelpunkt der Aktivitäten. Lonsinger vermeldete hier Erfreuliches: Gegenüber dem Vorjahresbericht stieg die Zahl der Mitglieder um 20 Firmen auf 173. Darunter sind nun auch führende Fassadenplaner und Sachverständige. Damit bekommt der Recycling-Aspekt bei Ausschreibungen noch mehr Gewicht.

Die Zusammenarbeit mit den sieben Umwelt- und Recyclingpartnern, die für das Sammeln und Recyceln der Schrotte zuständig sind, wurde 2015 ebenfalls verstärkt. „Mit dem Austausch von Erfahrungen können wir den Kreislauf effektiver gestalten und für unsere Mitglieder interessanter machen“, so Lonsinger. Hilfreich werden in diesem Zusammenhang auch zwei Studien sein, die der A|U|F in diesem Jahr durchführen lässt:

+ Eine Umfrage bei Metall- und Fassadenbauunternehmen soll klären, wer tatsächlich die Aufträge für die Demontage alter Fassaden vergibt und wohin die entsprechenden Schrotte geliefert werden.

+ Mit der „Ermittlung des Abfallmengen- und Recyclingszenarios für Aluminiumprofile in Deutschland“ befasst sich eine A|U|F-Studie.

„Die Ergebnisse aus den Befragungen werden wir nach genauer Auswertung im kommenden Frühjahr vermutlich im Rahmen der Fachmesse fensterbau/frontale 2016 in Nürnberg präsentieren“, kündigte Walter Lonsinger an. Dort wird der A|U|F wieder in Kooperation mit dem Verband Fenster und Fassade (VFF) vertreten sein.

„Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg: Mit einem geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium aus Bauanwendungen - Fenster, Türen, Fassaden - liefern wir zu den technischen Qualitäten auch die ökologische Grundlage für künftige Bauvorhaben“, resümierte Walter Lonsinger.

Das überarbeitete Logo soll die Ziele des Vereins noch besser verdeutlichen: Die farbliche Gestaltung in Blau und Grün steht dabei für den Werkstoff und die Umwelt, die beiden Pfeile signalisieren den geschlossenen Wertstoffkreislauf. Das Logo wird ab dem kommenden Jahr alle Broschüren und Werbemittel des Vereins zieren. Darüber hinaus wird ein geplanter Imagefilm das Anliegen des Vereins einem breiteren Publikum vermitteln und zur Gewinnung neuer Mitglieder beitragen.

Zum Schluss noch eine Personalie aus der Mitgliederversammlung: Thomas Utsch, Geschäftsführer der Eduard Hueck GmbH, Lüdenscheid, übernimmt von Wolfgang Beck die Position des stellvertretenden A|U|F-Vorsitzenden. Beck wird sein Amt aus persönlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen.

Bilder:

1) Überarbeitet: das neue A|U|F-Logo

2) Zuversichtlich in die Zukunft: Der Bericht des A|U|F-Vorsitzenden Walter Lonsinger (6. v.l.) gab Anlass zur Freude