Wertstoff Aluminium


Was macht diesen Rohstoff so wertvoll?

„Unser Wunsch ist, dass nachhaltiges Bauen zur Selbstverständlichkeit wird – und dass wir aus der Diskussion rauskommen, Nachhaltigkeit sei teuer“, sagt Dr. Christine Lemaitre, CEO beim DGNB e.V. Doch was kann Aluminium-Recycling dazu beitragen? Eine der Antworten kennt Dr. Bernhard Bauske vom WWF Deutschland: „Sekundäraluminium benötigt in der Herstellung nur 5 % des Energieverbrauchs von Primäraluminium, um es für eine ähnliche oder gleiche Nutzung wieder zur Verfügung zu stellen.“

 

Neben dem geringen Energieaufwand fürs Recycling zeichnen weitere innere Werte Aluminium aus:

 

  • Die metallurgischen Eigenschaften: Sie erlauben, die eingeschmolzenen Schrotte ohne Qualitätsverlust für gleiche Produktanwendungen wiederzuverwerten. Selbst analytisch ist nicht nachzuweisen, ob ein Aluminiumbolzen aus Primär- oder Sekundärmaterial gefertigt wurde.

 

  • Der Energiespeicher: Einmal investierte Energie bleibt über alle Be- und Verarbeitungsstufen im Metall erhalten und wird im Falle der stofflichen Wiederverwertung an die nächste Produktgeneration weitergereicht. Gerade für Bauprodukte aus Aluminium wird die Bilanz besonders positiv.

 

  • Die Waage: Aluminiumrecycling reduziert generell den Bedarf an Primärrohstoffen. Denn die heutige Nachfrage nach Aluminium kann ökonomisch und ökologisch sinnvoll nur mit Primär- und Sekundäraluminium gedeckt werden.

 

  • Das Image: Die stoffliche Wiederverwertung nach der Nutzung bestimmt heute weitgehend die gesellschaftspolitische Akzeptanz eines Werkstoffes. Aluminiumrecycling ist technisch ausgereift, wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll.

 

  • Die Wirtschaftlichkeit: Aluminium ist für den einmaligen Gebrauch zu wertvoll. Aluminiumschrotte werden am Markt zu hohen Preisen gehandelt und stellen ein nicht unerhebliches Kapital dar. Der hohe Wert von Aluminiumschrotten ist seit jeher Anreiz, sie wieder der Produktion zuzuführen.